Lange Zeit als Geheimtipp unter den Italien-Reisenden gehandelt, ist heute die süditalienische Region Apulien bereits in vielen Ferienkatalogen vertreten und wird vor allem imSommer zunehmend von Touristenströmen heimgesucht.
DieSchönheit der Landschaft und die kulinarischen Genüsse können jedoch nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass auch in Apulien, wie in vielen anderen südlichen Regionen, unendlich viele verstossene Tiere leben, darunter auch tausende streunende Hunde. Und jedes Jahr werden weitere Hunde ausgesetzt, allzu oft auch noch unkastriert.
Schätzungen sprechenvon jährlich mehr als 350 000 zusätzlich ausgesetzten Hunden in Italien. Ein Grossteil dieser Tiere fällt dem Strassenverkehrzum Opfer, manche werden vergiftet oder erschlagen, und wieder andere werden von Hundefängern eingefangen und in eines der zahlreichen «Canile» (vom Staat subventionierte Hundeheime) gebracht.
Einige solcher Hundeheime befinden sichauch rund um die Hafenstadt Taranto.